Beschreibung der abgebildeten Beispiel-Briefkastenanlage: Oft wird von Immobilienbesitzern eine robuste Briefkastenanlage gewünscht. Aber welche Eigenschaften machen diese Anlagen zur Postverwahrung unempfindlich? Als erstes sollte der Immobilienbesitzer auf bewährte Anlagentypen setzen, bei denen weder an der Qualität der Materialien noch an der Konstruktion selbst gespart wurde. Hier empfiehlt es sich, auf Markenprodukte zurückzugreifen. Denn speziell im Außenbereich sind die Briefkastenanlagen nicht zu unterschätzenden Wetterbedingungen und Temperaturschwankungen ausgesetzt. Unser Beispiel zeigt eine freistehende Briefkastenanlage nach DIN Norm, die aus verzinktem Stahl besteht und zusätzlich wetterfest beschichtet wurde. Die ganze Beispielanlage besteht aus Komponenten, deren Konstruktion sich schon viele Jahrzehnte bewährt hat. Diese hohe Qualität zeigt sich auch an der hohen durchschnittlichen Nutzungszeit dieser Anlagen.
Besonders robuste Briefkastenanlage nach europäischer DIN-Norm
Wenn Sie eine besonders robuste Briefkastenanlage benötigen, dann sollten Sie nach einem Modell nach europäischen DIN-Norm Ausschau halten. Was genau die Anforderungen an eine Briefkastenanlage sind, diese DIN-Norm zu erfüllen, wollen wir Ihnen hier genauer erklären.

Die DIN-Norm EN 13724 wird landläufig auch als Briefkastennorm bezeichnet. Damit eine Briefkastenanlage der DIN-Norm entspricht, müssen verschiedene Kriterien erfüllt sein. Einmal muss der Raum für Briefsendungen eine gewisse Größe haben, ebenso wie die Maße des Einwurfschlitzes. Diese beiden Faktoren sorgen dafür, dass auch große Briefe im Standardformat DIN C4 nicht geknickt zugestellt werden müssen und selbst ein höheres Postvolumen keine Überfüllung des Briefkastens verursacht. So wird vermieden, dass Post aus dem Briefkasten herausragt und bei Regen womöglich nass wird oder Dieben einen Hinweis darauf gibt, die Bewohner könnten eventuell im Urlaub sein oder öfter nicht anwesend. Nicht nur die Maße sondern auch das Material ist ausschlaggebend, um die DIN-Norm zu erfüllen. In der Regel wird Metall verwendet, da in einem 240 Stunden langen Salzsprühtest das Material weder korrodieren noch Feuchtigkeit eindringen darf.
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Anforderungen bei der Planung
Neben den bereits benannten Punkten ist auch die Bauweise und die Planung der Briefkastenanlage zu beachten. Sind mehrere Briefkästen, beispielsweise in einem Mietshaus, muss jedes Fach ein Schloss enthalten, das mindestens der Sicherheitsstufe 2 entspricht. Um die Vertraulichkeit zu gewährleisten, ist es nicht gestattet, Sichtfenster einzubauen. Der Briefkasten ist, ebenso wie die Briefe selbst, als streng vertraulich zu betrachten. Den Blick für Dritte freizugeben, muss also vermieden werden, auch durch die baulichen Eigenschaften. Ebenso wie die optische Vertraulichkeit, muss eine Briefkastenanlage so konzipiert sein, dass sie gegen eine unbefugte Entnahme von außen gesichert ist. Die besonders robuste Briefkastenanlage darf keine scharfen Kanten haben, die ein Verletzungsrisiko für Zusteller und Eigentümer verursachen könnten. Ein weiterer Punkt, der bei der Planung einer Briefkastenanlage zu berücksichtigen ist, ist die Anordnung der Einwurfschlitze. Menschen, die körperlich beeinträchtigt und auf einen Rollstuhl angewiesen sind, muss ebenfalls eine problemlose Entnahme ermöglicht werden. So müssen diese Briefkästen mindestens auf einer Höhe von 90cm angebracht werden und dürfen nicht höher liegen als 130cm.
Mögliche Konsequenzen bei Nichteinhaltung
Benötigen Sie einen Briefkasten für rein private Zwecke, dann können die meisten Punkte ignoriert werden und Sie haben die freie Wahl und Gestaltungsmöglichkeit. Geht es allerdings um ein Mietobjekt, dann müssen Briefkastenanlagen die DIN-Norm erfüllen. Andernfalls kann dies zu Konsequenzen für den Eigentümer führen. Mieter haben nach rechtskräftigen Urteilen nämlich das Recht, einen normgerechten Briefkasten zu verlangen. Ist der Briefkasten dafür verantwortlich, dass die Zustellung von Briefen und Zeitschriften problematisch ist, kann der Mieter eine Mietminderung geltend machen. Zudem sind in Folge dessen Änderungen oder Umbauten nicht nur aufwendig, sondern können auch kostspielig werden. Sollten Sie also eine Briefkastenanlage benötigen, dann sollten Sie auch darauf achten, ein Modell zu wählen, das dieser Norm entspricht - egal, ob Sie das Gebäude privat nutzen oder vermieten möchten. Bei einer späteren Umwandung in ein Mietobjekt kann Sie dieses Thema also deutlich früher wieder ereilen, als sie geglaubt hätten.
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