Beschreibung der abgebildeten Beispiel-Briefkastenanlage: Bündig abschließende Wandbriefkästen und Anlagen sind in zwei wesentliche Baugruppen unterteilt. Zum einen gibt es Unterputzmodelle die einfach nur in die Wand eingesetzt werden und so von dieser Variante nur die Vorderfront zu sehen ist. Unser Beispiel zeigt die zweite Möglichkeit dieser bündig abschließenden Variante. Das hier zu sehende Modell ist eine sogenannte Durchwurfanlage. Hier befindet sich der Baukörper der Anlage zum größten Teil auch im Mauerwerk, aber die Post wird hier rückseitig der Mauer und der Anlage entnommen. Beide Bauformen haben aber gemein, dass sie recht dezent wirken, weil sie fast flächig mit der Montageoberfläche abschließen. Die hier zu sehende Beispielanlage besitzt auf ihrer Vorderfront zwei große Posteinwürfe und wurde von der Bauhöhe optimal in den Pfeiler integriert. So lassen sich auch die Postfächer komfortabel bedienen und sind gut erreichbar.
Wandbriefkästen die bündig mit der Wand abschließen
Wandbriefkästen sollten, wenn möglich, immer bündig mit der Wand abschließen. Dabei kommt es natürlich stets auf die Wand an, aber auch auf die Form des Briefkastens. Viele Kunden suchen daher nach einem Produkt, welches optimal auf ihre Wandverhältnisse zugeschnitten ist. Die Frage, die sich dabei stellt, ist jedoch, ob das tatsächlich immer die richtige Herangehensweise ist.

Speziell, wenn man dadurch Kompromisse beim Produkt selbst eingehen muss, was beispielsweise das Design oder die technischen Features angeht. Natürlich ist es immer praktisch, wenn man ein Produkt erwirbt, welches keinen großen Arbeitsaufwand fabriziert. Dennoch kann man aber aufgrund dieses Argumentes trotzdem nicht immer von einer guten Wahl sprechen. Warum? Dies soll im zweiten Abschnitt deutlich gemacht werden.
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Wenn man als Kunde einen Kompromiss bei einem Produkt eingeht, so heißt das zugleich auch, dass man hier gewisse Abstriche machen muss gegenüber den Wünschen und Vorstellungen, die man hatte. Wenn es sich dabei nur um geringe Faktoren handelt, ist das für die meisten Kunden auch zu verschmerzen. Bei relevanteren Dingen sieht es hier schon anders aus. Prinzipiell kann man aber sagen, muss man beide Situationen nicht zwingend in Kauf nehmen. Es gibt genug Möglichkeiten, die eingesetzt werden können, um die Anlage nachträglich passend zu machen. Somit ist es immer zu empfehlen, bei der Suche erst einmal auf die wesentlichen Faktoren zu achten, die man als Kunde für wichtig erachtet. Diese Faktoren können sich sowohl auf das Design als natürlich auch auf die technischen Parameter beziehen. Ist ein passendes Produkt gefunden, welches alle Kriterien erfüllt, so kann man nach einer Variante Ausschau halten, die auch gleichzeitig passend zur Wand ist und somit bündig abschließen kann. Sollte dies nicht der Fall sein, so kann man auf die schon angesprochenen Hilfsmittel zurückgreifen. Wie das im Einzelnen aussehen kann, soll jetzt beschrieben werden.
Was nicht passt - wird passend gemacht
Ein Briefkasten muss natürlich erst einmal ein paar Grundvoraussetzungen erfüllen. Er muss für die Wand geeignet und darüber hinaus in der Gewichtsklasse ausgelegt sein, die die jeweilige Wand bewältigen kann. Sind diese Grundvoraussetzungen erfüllt, kann der entsprechende Platz für den Briefkasten gewählt werden. Der Briefkasten wird dabei so nah wie möglich an die Wand angebracht, so dass dieser entweder gleich bündig anliegt oder nur ein geringes Spaltmaß aufweist. Sollte noch ein Spalt zu sehen sein, kann man zwei Varianten nutzen, die in der Regel immer zum Erfolg führen. Die erste Variante, die recht einfach umzusetzen ist, ist jene, die Spalten mit Silikon zu füllen und somit den Briefkasten bündig abschließen zu lassen. Für das Silikon sollte entweder die Farbe der Wand oder jene des Briefkastens verwendet werden, damit der Übergang nicht direkt ins Auge fällt. Ist das Spaltmaß etwas größer, so besteht die Möglichkeit, einen zusätzlichen Rahmen für den Briefkasten zu nutzen. Dieser wird dann einfach um den Briefkasten gelegt und befestigt. Bei unebenen Wänden kann es allerdings vorkommen, dass trotzdem zusätzlich Silikon verwendet werden muss. Der Arbeitsaufwand erhöht sich dadurch aber nur geringfügig.
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