Beschreibung der abgebildeten Beispiel-Briefkastenanlage: Soll die Briefkastenanlage mehrere Postfächer besitzen, ist die Frage, wie diese in der Anlage angeordnet werden soll. Je höher die Anzahl der Postfächer hier ist, desto relevanter ist diese Frage. Denn die Aufteilung und Anordnung dieser in der Anlage bestimmt auch den Platzbedarf in der Breite oder in der Höhe. Grundsätzlich sollte man bei Briefkastenanlagen eher in die Breite als in die Höhe gehen, wenn genug Platz vorhanden ist, da die gute Bedienbarkeit der Postfächer so am höchsten ist. Aber natürlich entscheiden hier die vorhandenen Platzverhältnisse mit und es gibt hier durchaus Spielraum für Kompromisslösung. Unsere Beispielanlage besitzt sechs Postfächer, die horizontal in zwei Reihen angeordnet sind. Die komplette Unterputzanlage ist hier aus unempfindlichem Edelstahl gefertigt und wurde als Unterputzmontage bündig in der vorhandenen Hauswand verbaut.
Neben- und übereinander angebrachte Postkästen als einheitliche Briefkastenanlage
Bei der Planung von Mehrfamilienhäusern und Gewerbeeinheiten wird der Bau von Briefkastenanlagen heute grundsätzlich eingeplant. Die Postzustellung hat sich geändert und auch die Ansprüche der Mieter sind im Laufe der Jahre gewachsen. Heute wird neben dem barrierefreien Zugang und der Langlebigkeit vermehrt auch auf einen stimmigen Gesamteindruck geachtet. So kann man eine einheitliche Briefkastenanlage zusammen mit dem Eingangsbereich durchaus als Stilelement der Fassaden betrachten. Ob Neubau oder Modernisierung - vieles will beachtet werden: Passt die Briefkastenanlage zum Gebäude? Ist der Zugang für alle Mieter und Zusteller gewährleistet? Können alle Anforderungen berücksichtigt werden? Betrachten wir die Fragen einmal näher.

Welche Briefkastenanlage für welches Gebäude?
Zuerst sollte man sich im Klaren darüber sein, wie viele Parteien die Anlage nutzen werden. Daraus ergibt sich der Platzbedarf und die Installationsmöglichkeiten. Die Varianten Aufputz-, Unterputz- und Mauerdurchwurfanlagen können optisch perfekt in den Eingangsbereich integriert werden. Auch die Gegensprechanlage findet hier natürlich ihren Platz. Oftmals ist auch das Vordach schon vorhanden, sodass ein weiterer Wetterschutz nicht notwendig ist. Andererseits ist nicht jeder Hauseingang für diese Briefkästen geeignet. Eventuell ist der Eingangsbereich zu klein oder anderweitig genutzt, möglicherweise ist aber auch die Zahl der Mietparteien schlicht zu groß. Hier bietet sich dann eine frei stehende Anlage an. Der größte Vorteil liegt dabei sicherlich in der freieren Platzwahl. Auch hier kann man definitiv eine klare Linie wählen, die sich dem Design des Gebäudes perfekt anpasst.
Seiten mit weiterführenden Informationen:
Neuner Briefkastenanlage in stehender Montage
Preiswerte Briefkastenanlage mit ungerader Nutzerzahl und Servicekasten
Beschriftete Briefkastenanlage mit Straßennamen und Hausnummer
Ist der Zugang für alle Parteien gut gewählt?
Die Antwort auf diese Frage ist weniger subjektiv. Der Zugang zu den Briefkästen muss auch für Rollstuhlfahrer möglich sein. Dementsprechend verbieten sich auch zu hoch montierte Kästen. Hier kann man auf nebeneinander statt übereinander angebrachte Kästen setzen. Auch sollten Briefträger bei ihrer Arbeit nicht behindert werden. Angenehm sind Briefkästen, bei denen Mieter und Postsendungen direkt vor dem Wetter geschützt werden. Nicht zuletzt sollte man auch Wartungs- und Reinigungsarbeiten bedenken. Ist die Anlage gut vor Wettereinflüssen geschützt, ist sie weniger pflegebedürftig. Auch Elektriker oder Hausmeister profitieren von einem fachgerechten Einbau und einem einfachen Zugang bei Wartungsarbeiten.
Wer stellt welche Wünsche?
Die Kostenfrage wirkt sich natürlich auf die Vereinbarkeit der Wünsche aller Parteien aus. Hochwertige Briefkastenanlagen für mehrere Mieter sind nicht unbedingt teuer. Es kommt allerdings auch sehr auf die Kosten für den Einbau und den eventuellen elektrischen Anschluss an. Wenn die Unterputzbriefkästen zusammen mit den anderen Maurerarbeiten geplant und ausgeführt werden, sind die Kosten sicherlich geringer als bei einem nachträglich eingebauten Briefkasten mit Mauerdurchbruch oder Ähnlichem. Hier muss man Einzelentscheidungen treffen, um das Budget nicht zu sprengen. Klar ist jedoch: Wer billig kauft, kauft (mindestens) zweimal. Gute Briefkastenanlagen können optisch und technisch mehrere Generationen begleiten. Je nach Art der Mieter spielt auch das Design, der einfache Zugang und zusätzliche Features wie Antivandalismus-Klingeltaster, Kameras und Gegensprechanlagen mit Lichtschalter eine Rolle. Ein guter Anbieter ist breit aufgestellt und kann bei speziellen Anfragen kompetent beraten. Spezial- oder Sonderanfertigungen sind bei guter Planung durchaus preislich konkurrenzfähig, sollten aber erst nach einer ausführlichen Beratung in Betracht gezogen werden.
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