Beschreibung der abgebildeten Beispiel-Briefkastenanlage: Da für diese Immobilie geräuscharme Einwurfklappen gewünscht waren, wurde diese Maßgabe an den hier zu sehenden Postfächern umgesetzt. Die installierte Beispielanlage befindet sich hier im Türseitenteil der Hauseingangstür. Die große Blende der Briefkastenanlage ist eine Sonderanfertigung, damit sie passgenau in das Rahmenteil der Haustür passt. Auf der Frontblende der Anlage haben sechs Posteinwürfe und vier Klingeltaster ihren Platz gefunden. Die komplette Anlage in all ihren Bestandteilen wurde hier aus verzinktem Stahlblech gefertigt, welches im selben Farbton wie die Rahmenteile aller Türelemente in weiß beschichtet wurde. So ergibt sich hier am Hauseingang ein stimmiges Gesamtbild und die verbaute Briefkastenanlage wirkt hier recht dezent. Sowohl funktionell wie auch optisch kann man diese Installation als gelungen bezeichnen und diese durchaus weiterempfehlen.
Briefkastenanlagen für das Türseitenteil mit gut geräuschgedämpften Einwurfklappen
Briefkastenanlagen für Türseitenteile sind generell eine beliebte Variante bei Kunden, da hier keine großen Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Das heißt, die Planung und Montage gestaltet sich in nahezu allen Fällen sehr einfach. Trotzdem kann es auch bei solchen Produkten zu Problemen kommen, was sich speziell auf die Lautstärke bezieht. Denn bei einer solchen Anlage spielt der Resonanzraum eine entscheidende Rolle. Dieser wird durch den Raum hinter der Anlage gebildet.

Je größer der Raum ist, desto stärker kann sich hier der Schall ausbreiten, was dazu führt, dass ein störender Lärm entstehen kann. Aus diesem Grund ist es wichtig, hier auf geräuschgedämpfte Einwurfklappen wert zu legen. Doch woran kann man solche Einwurfklappen überhaupt erkennen, dass ist die Frage, die sich viele Kunden stellen. Darum soll an dieser Stelle einmal aufgeführt werden, welche Faktoren eine entscheidende Rolle spielen und dazu beitragen, dass der Schall bzw. die Lautstärke gedämpft wird.
Seiten mit weiterführenden Informationen:
Durchwurf-Briefkastenanlage in Türseitenteil montiert
Türseitenteil-Briefkastenanlage für den Hauseingang
Durchwurf-Briefkastenanlage mittig in der Tür verbaut
Auf welche Faktoren sollte man bei der Auswahl der Anlage achten?
Es gibt zwei wesentliche Faktoren, die den Geräuschpegel deutlich verringern können. Der erste Faktor bezieht sich dabei auf eine technische Lösung. Mithilfe einer Federung, die in der Klappe verbaut wird, schließt diese langsam und schlägt damit nicht auf der Grundfläche der Anlage auf. Das Prinzip ähnelt dabei einem Türschließer. Nach Öffnen der Einwurfklappe schließt ein hydraulischer Arm wieder automatisch und wie bereits geschrieben: langsam. Auf diese Weise gleitet die Klappe förmlich dahin und erzeugt nur einen geringen Ton beim Anschlagen auf der Grundoberfläche. Die zweite Variante ist eine Schutzmatte, die sowohl auf der Oberfläche als auch im Inneren der Klappe platziert werden kann. Insofern die Matte auf der Oberfläche, also auf der Frontseite der Anlage platziert wurde, kann dies dazu führen, dass man hier einen negativen Effekt in der Optik erzeugt. Die bessere Variante stellt deshalb definitiv das Anbringen auf der Innenseite der Klappe dar. Beide Varianten sind ideal dafür geeignet, den Geräuschpegel zu reduzieren und sind in vielen Ausführungen solcher Anlagen enthalten. Dennoch sollte man aber als Kunde direkt darauf achten, ob einer der beiden oder beide Faktoren in den Details mit angegeben wurden. Ist dies nicht der Fall, sollte man vorsichtshalber noch einmal beim Anbieter nachfragen. Für Kunden, die sich bereits für eine Anlage entschieden und erst nach der Montage das Problem festgestellt haben, gibt es natürlich auch eine Lösung.
Einige Geräuschdämpfer können auch mithilfe von Sets nachgerüstet werden
System- oder Schutzfunktionen zur Eindämmung der Lautstärke bei Schließen der Einwurfklappe müssen nicht zwangsläufig schon in der Anlage integriert sein. Es besteht durchaus die Möglichkeit, diese Funktionen nachzurüsten. Das Nachrüsten eines hydraulischen Arms ist jedoch ein sehr schwieriges Unterfangen und kann auch nur bei einigen Anlagen angewendet werden. Daher kann man diese Variante nicht generell als Lösung betrachten. Eine Schutzmatte hingegen kann auf jeder Anlage platziert werden. Beim Anbringen sollte aber, wie oben schon beschrieben wurde, auf den optischen Faktor geachtet werden. Insofern es möglich ist, sollte die Schutzmatte also auf der Innenseite der Einwurfklappe platziert werden. So erzeugt man den gleichen Effekt, nimmt aber keine Veränderung am äußerlichen Erscheinungsbild der Anlage vor.
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