Jede Briefkastenanlage sollte gemäß der Post-Universaldienstleistungsverordnung frei zugänglich sein

Ein Briefkasten am Haus sollte immer zur Optik des Gebäudes passen. Bei der Abmessung, Erreichbarkeit und Stabilität, müssen einige Kriterien beim Aufstellen einer Briefkastenanlage beachtet werden. Sollte ein Briefkasten nicht ordnungsgemäß aufgehangen werden, muss der Briefträger die Post nicht zustellen. Eine schlechte Briefkastenanlage kann im Mietrecht sogar einen Mangel darstellen. Mieter wären in diesem Fall zu einer Mietminderung berechtigt.

Jede Briefkastenanlage sollte gemäß der Post-Universaldienstleistungsverordnung für Postboten frei zugänglich sein

Worauf muss beim Aufbau eines Briefkastens Wert gelegt werden?

Briefkastenanlagen werden in den unterschiedlichsten Formen, Materialien und Größen angeboten. Diese Vielfalt macht deutlich, dass Briefkästen mehr als nur ein Depot für die Post ist. In den meisten Fällen werden sie in der direkten Nähe der Tür angebracht. Ein schöner Hausbriefkasten spiegelt bereits den Geschmack der Hausbesitzer wieder. Beim Kauf sollte immer darauf geachtet werden, dass er die richtige Größe aufweist. Der Inhalt muss vor Nässe und Regen ausreichend geschützt werden.

Wann muss der Briefträger die Post nicht zustellen?

Ein Hausbriefkasten muss immer so angebracht sein, dass es dem Briefträger möglich ist, die Post schnell und einfach zuzustellen. Eine Zustellung muss in der Regel täglich gewährleistet werden. Laut der Post-Universaldienstleistungsverordnung (PUDLV) sind unter bestimmten Umständen Briefträger von der Zustellpflicht befreit. Sollte die Geschäfts- oder Wohnadresse des Empfängers nur unter sehr unverhältnismäßigen Schwierigkeiten zugänglich oder fehlt eine zugängliche oder geeignete Vorrichtung für den Empfang der Post, kann laut PUDLV der Empfänger von der Postzustellung ausgeschlossen werden. Welche Briefkästen als unverhältnismäßige Schwierigkeit zählt, wird in der Verordnung nicht genau festgelegt. Bei der Bewertung wird immer die Einzelfallsituationen beachtet. Hierbei kann es sich um wirtschaftliche Gründe wie beispielsweise eine erschwerte Zustellung handeln oder einer Gefährdung für den Zusteller, die eine Nicht-Zustellung rechtfertigen. Es kann beispielsweise nicht von einem Zusteller verlangt werden, er sich bei der Zustellung der Post in Lebensgefahr bringt. Wenn bereits am Tor vor einem bissigen Hund gewarnt wird und dieser auf dem Grundstück frei herumläuft oder aggressiv wirkt, kann niemand von einem Zusteller erwarten, dass er das Grundstück betritt. Wenn es außerhalb der Umzäunung keinen Briefkasten und keine Klingel gibt, kann die Post nicht ohne Risiko für die eigene Gesundheit zugestellt werden. In diesem Fall ist es ratsam, die Briefkasten- und Klingelanlage direkt am Tor anzubringen. Somit muss der Zusteller das Grundstück nicht betreten.

Der richtige Platz für eine Briefkastenanlage

Briefkastenanlagen sollten am besten von außen zugänglich sein. In den meisten Mehrparteienhäusern befinden sich die Briefkästen aber im Eingangsbereich des Flurs. Bei diesen Anlagen muss der Zustellern nicht klingeln, damit der die Post zustellen kann. Bei einem eigenen Haus besteht die Freiheit einer Standortwahl. Es wäre für den Zusteller und Hausbesitzer ratsam, dass sich die Briefkastenanlage unter einem Vordach befindet. Somit kann die Post auch bei Regen geschützt zugestellt und abgeholt werden.

Briefkastenanlagen die für Postboten und Mieter leicht zugänglich sind aus der Cenator® Kollektion:

Artikel-Nr.: 300275
Artikel-Nr.: 300286
Artikel-Nr.: 300250
Artikel-Nr.: 300566